Ausgänge
i zeigt, wann zuletzt geschaltet wurde
Eingänge
Temperatur
Ping Tool
Merker und Regeln
Ausgänge
Je Betriebsart erscheinen nur die Felder, die dort auch wirken.
Eingänge
direkt schaltet sofort beim Drücken. verzögert verlangt, den Taster die Haltezeit lang zu halten – genau wie die Taste in der Oberfläche, einschließlich blinkender Rückmeldelampe.
Merker
Startseite
Was auf der Startseite erscheint und in welcher Reihenfolge. ★ zeigt den Kanal als eigene Kachel, ▤ nimmt ihn als Statuszeile in die Zustandskachel auf – beides ist frei kombinierbar. Die Zahl bestimmt die Reihenfolge, kleiner steht weiter vorn.
Die Reihungswerte sind dreistellig. In der Zustandskachel steht 100 bis 199 in der linken und 200 bis 299 in der rechten Spalte; Werte außerhalb landen links, damit nichts verloren geht. Auf schmalen Bildschirmen laufen beide Spalten untereinander. Alarme brauchen keine Einstellung – sie erscheinen als Leiste am oberen Rand, sobald etwas ansteht.
Allgemein
Ein Relais als Rückmeldelampe kann nicht völlig gleichmäßig blinken: der Weg dorthin führt über den I²C-Baustein, und der lässt sich nur im normalen Ablauf bedienen. Netzwerk, Dateisystem und Webserver verschieben eine Flanke dabei gelegentlich um einige Millisekunden. Eine Lampe an GPIO 47 oder 48 wird dagegen von einem Hardware-Zeitgeber geschaltet und blinkt exakt.
Haltezeiten, Blinktakt und Entprellung gelten geräteweit für alle Kanäle. Getrennte Werte je Kanal und je Flanke waren in der Praxis nie unterschiedlich eingestellt und machten die Tabelle unnötig breit.
Die Haltezeiten gelten für alle Ausgänge und für Eingänge, die auf „verzögert“ stehen. Die Rückmeldelampe blinkt, solange die Zeit läuft, und leuchtet durchgehend, sobald der Ausgang eingeschaltet ist.
Temperatursensoren am 1-Wire-Bus
Suchlauf starten, gefundene Sensoren übernehmen und beschriften. Die Warnschwellen färben nicht nur die Kachel: ist Alarm gesetzt, melden sie sich auch im Alarmarchiv, ohne dass dafür eine Regel nötig wäre. Dasselbe gilt für einen Sensor, der nicht mehr antwortet. Die Hysterese ist der Rückfallabstand: Bei Warnung über 60 °C und Hysterese 2 kommt der Alarm ab 60 °C und geht erst wieder unter 58 °C. Ohne diesen Abstand kommt und geht er am Schwellwert im Sekundentakt. Die Kennung steht fest im Sensor, ein Tausch erfordert also erneutes Einlernen.
Pull-up 4k7 nach 3V3 nicht vergessen. Bei Leitungen über etwa 10 m eher 2k2, und die Sensoren in Linie statt sternförmig verdrahten. Der Datenpin liegt fest auf GPIO 1 – der einzige Pin am Header, der weder Boot-Taste, Status-LED, Strapping noch SD-Slot belegt.
Historie
Kurven einblenden
Aufzeichnung
Regeln
Pegel hält den Ausgang, solange die Bedingung zutrifft – das ist die Verriegelung. Flanke führt die Aktion einmal aus, wenn die Bedingung wahr wird – das ist der Taster. Die einmaligen Aktionen – Impuls auslösen, Ausgang umschalten, Summer und Protokolleintrag – wirken in beiden Fällen, und zwar genau in dem Moment, in dem die Bedingung wahr wird.
Schwelle und Hysterese erscheinen nur bei Temperaturvergleichen. Die Hysterese ist der Rückfallabstand: bei „größer als 60“ mit Hysterese 8 wird die Bedingung ab 60 °C wahr und erst wieder unwahr, wenn der Wert unter 52 °C fällt. Ohne diesen Abstand klappert ein Lüfter am Schwellwert im Sekundentakt.
Jede Bedingung hat eine eigene Verzögerung: „seit 5 s“ heißt, sie muss fünf Sekunden ununterbrochen zutreffen. Wird sie zwischendurch unwahr, läuft die Zeit von vorn. Verknüpft wird streng von oben nach unten, ohne Vorrang von und vor oder – „A oder B und C“ bedeutet also „(A oder B) und C“. Klammern gibt es nicht; verschachtelte Logik baut man über Merker.
Alarme entstehen hier über die Aktion „Alarm melden“. Eine Pegelregel hält den Alarm, solange sie zutrifft, eine Flankenregel hinterlässt einen einzelnen Eintrag im Archiv. Einzige Ausnahme: die Warnschwellen der Sensoren melden sich von selbst – sie sind ohnehin je Sensor eingestellt.
Netzwerk
Nach dem Speichern startet das Gerät neu. Bei falschen Angaben: BOOT-Taste beim Einschalten 3 Sekunden halten, dann läuft der Notzugang „Steuerzentrale-Notzugang“ auf 192.168.4.1.
Ping Tool
Die Steuerzentrale prüft in festem Takt, ob andere Geräte im Netz antworten. Das Ergebnis steht in den Regeln als Bedingung zur Verfügung – etwa um einen Rechner neu zu starten, der nicht mehr erreichbar ist. Ein einzelner ausbleibender Anruf zählt nicht; erst nach der eingestellten Zahl von Fehlversuchen in Folge gilt ein Ziel als nicht erreichbar. Ist Alarm gesetzt, erscheint der Ausfall zusätzlich in der Alarmleiste und im Archiv. Diese Einstellung wirkt sofort, ohne Neustart.
Betriebsart der Ausgänge
In Auto führen haltende Regeln den Ausgang – Verriegelungen und Automatiken greifen. In Hand werden diese Regeln für diesen Kanal ignoriert und der Bediener hat die Kontrolle. Gedacht für Arbeiten an der Anlage: Ausgang auf Hand und Aus, dann schaltet ihn keine Regel wieder zu.
In Handbetrieb greift keine Regel für diesen Kanal, auch keine Verriegelung. Handbetrieb gehört deshalb nach der Arbeit wieder zurückgestellt.
SD-Karte
Wird die Karte nicht erkannt: Sie muss mit FAT32 formatiert und höchstens 32 GB groß sein – exFAT versteht die Steuerung nicht. Beim Einbinden wird die Übertragungsrate von 20 MHz schrittweise bis auf 1 MHz gesenkt; welche Rate genommen wurde, steht im Protokoll. Steht dort weiterhin „nicht erkannt", prüfe den Sitz der Karte und die Lötstellen des Slots. Solange die Karte eingeschaltet ist, stehen GPIO 47 und 48 nicht als Lampenausgang zur Verfügung.
Wird die Karte eingeschaltet, sind GPIO 21, 45, 47 und 48 belegt. Sie stehen dann nicht mehr für Tasterlampen oder 1-Wire zur Verfügung; bereits vergebene Zuordnungen werden beim Speichern zurückgesetzt.
Zustand
Konfigurationssicherungen
Protokolldateien
HTTP-Schnittstelle
Für Skripte, Hausautomation und Steuerrechner. Zugang läuft ausschließlich über den Schlüssel, unabhängig von der Benutzeranmeldung. Schreibend erreichbar sind nur die hier ausdrücklich freigegebenen Merker.
Freigegebene Merker
Aufrufe
Benutzer
Benutzer anlegen
Eigenes Kennwort ändern
Anlage
Steht in der Kopfzeile, auf der Anmeldeseite und in den Sicherungsdateien. Üblich ist die Anlagenbezeichnung mit Standort.
Uhrzeit
Die Uhr auf der Platine hält die Zeit über einen Neustart, sofern eine Pufferbatterie eingesetzt ist. Ist ein Zeitserver eingetragen und ein Netz erreichbar, wird die Zeit stündlich abgeglichen und eine Handeinstellung dabei überschrieben.
Zustand
Protokoll
Der Puffer fasst 300 Einträge und liegt im Arbeitsspeicher, ist nach einem Neustart also leer. Gleiche Meldungen werden zusammengefasst und mit ihrer Anzahl angezeigt. Dauerhaft aufgezeichnet wird nur mit eingeschalteter SD-Karte.